Katzenverhalten

Das Verstehen ist ein wichtiger Schritt zu einer vertrauensvollen Katze-Mensch-Freundschaft

Katzenverhalten

Katzen sind dafür bekannt, dass sie anmutig, verschmust und anhänglich sind, aber trotzdem eigenwillig und unabhängig bleiben. Allgemein gelten sie als anpassungsfähig und sind nicht zuletzt deshalb zum beliebtesten Haustier aufgestiegen.

Die genannten Eigenschaften machen sie für den Menschen so attraktiv. Darüber vergessen wir manchmal, dass auch die Stubentiger von ihren wilden Vorfahren abstammen und ihre Anpassungsfähigkeit definitiv Grenzen hat.

Wann diese erreicht sind, hängt von der jeweiligen Katzenpersönlichkeit ab.

Katzenhaltung ist also keineswegs so einfach, wie lange geglaubt wurde.

Das bedeutet: für eine artgerechte Haltung müssen bestimmte Bedürfnisse erfüllt sein, die der Katze ein zufriedenes Katzenleben in der Gemeinschaft mit ihren Menschen ermöglichen.

Hier liegt die Verantwortung ganz klar beim Menschen, denn eine unglückliche Katze leidet oft still.

So sollte jede/r Katzenhalter*in das Wissen und vor allem die Bereitschaft haben seiner Katze gerecht zu werden.

 

Das Verstehen ist ein wichtiger Schritt zu einer vertrauensvollen Katze-Mensch-Freundschaft!

Ein auffälliges oder störendes Katzenverhalten

zeigt immer, dass im Leben deiner Katze etwas aus den Fugen geraten ist.

Sie versucht lediglich das Problem mit ihren Möglichkeiten und auf ihre Weise zu lösen.

Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass deine Katze traurig ist oder depressiv ist.

Das ist möglich,  denn  die Katze fühlt Stress.

Natürlich spürt sie, daß du dir Sorgen machst. Das verunsichert sie zusätzlich, denn sie weiß nicht warum.

Die Achtung vor der Eigenart des Tieres, ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm.

– Alfred Bukowitz –

Häufige Verhaltensauffälligkeiten bei katzen

  • Unsauberkeit: Urin und Kot absetzen außerhalb der Katzentoilette (LINK) kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.  Für die Katze sind Urin und Kot nicht nur Ausscheidungen, sondern können auch der Informationsübermittlung dienen.
  • Markieren mit Urin:  gehört zum normalen Verhalten einer Katze. (LINK) Es kann sich jedoch durch verschiedene Auslöser verselbstständigen. Besonders bei Wohnungskatzen ist es auch sehr belastend für ihren Menschen.
  • Angst (vor Umweltreizen, anderen Tieren oder Menschen), wie Flucht, Vermeidung, Rückzug, Aggression, Immobilität oder Beschwichtigung.(LINK) Für die Katze bedeutet es Stress, da sich ständig in Gefahr sieht. Die Ursachen, sowie die Ausprägungen sind vielfältig und können ebenso in der Vergangenheit liegen.
  • Probleme im Mehrkatzenhaushalt:  zeigen sich durch Mobbing, Unsauberkeit, Aggression (LINK) und letztlich Dauerstress, der auf alle Katzen der Gruppe ausweiten kann. Je früher es erkannt wird, desto weniger weitet sich das Problem aus und die Therapieaussichten sind besser
  • Kratzen an Möbeln oder Tapeten:  Kratzen ist normal, aber kann (LINK) durch die unterschiedlichsten Auslöser extrem verstärkt sein. Kratzen gehört zum Katzenalltag und die Katze muss genügend Kratzgelegenheiten in der Wohnung haben.
  • Übermäßiges Vokalisieren: stereotypes Miauen ist eine Verhaltensauffälligkeit (LINK) , deren Ursache unbedingt ermittelt werden muss. Für die Katze ist lautes Vokalisieren sehr anstrengend. Die Ursache kann psychisch oder organisch sein.
  • Aggressives Verhalten (gegen Katzen oder gegen Menschen): kann in verschiedenen Zusammenhängen auftreten (LINK) und auf ganz unterschiedliche Auslöser zurückzuführen sein.
  • Hyperaktivität: die Katze findet einfach keine Ruhe, sie wirkt ständig „unter Strom“, (LINK) zeigt auffälligen Bewegungsdrang, hat nur wenig Ruhephasen. Die Ursachen können organisch sein (z.B. Schmerzen) oder psychisch. Sicher ist, die Katze braucht Hilfe, da der Dauerstress anstrengend ist und letztlich Krankheiten begünstigt.
  • Übermäßige Anhänglichkeit (Hyperattachment): sie fällt durch übermäßiges Kontaktbedürfnis auf, (LINK) sie lässt ihren Menschen nicht aus den Augen. Klingt vielleicht ganz nett, ist aber für die Katze und Mensch sehr anstrengend. Auslöser kann ein Trauma sein. Verhaltenstraining kann ihr helfen ein stressfreies Katzenleben führen zu können.
  • Stereotype Verhaltensweisen, wie übermäßiges Putzen bis zum stellenweisen Fellverlust, das Fressen von unverdaulichen Substanzen, oder selbstverletzendes Schwanzjagen. (LINK) Die Ursachen können organisch und/oder psychisch sein bedingt sein. Die Behandlung erfordert in vielen Fällen die Zusammenarbeit von Katzenverhaltensberater und Tierarzt.
    Jede einzelne dieser problematischen Verhaltensweisen bedeutet
    Dauerstress für deine Katze

    Die gute Nachricht: ES GIBT HILFE

    Natürlich bleibt es nicht aus, dass sich der Mensch um die Katze und deren Verhalten Sorgen macht.

    Das ist immer eine große Herausforderung für das Katze-Mensch -Team.

    Ich unterstütze gerne mit meinem Wissen und meiner Erfahrung.

    Sanfte Veränderungen, große Wirkung

    Klingt gut?

    Dann hol dir ein kostenfreies Erstgespräch.

    Ich freue mich sehr darauf, dich und deine Katze kennenzulernen.

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